Aktueller Rundbrief

Lieber Freundeskreis, Liebe Lokod-Freunde,

ab Mitte Dezember waren wir wieder in Lokod und haben mit unserem Projektleiter Csaba die letzten Vorbreitungen für die Ankunft der Johanniter Weihnachtstrucker getroffen. Am 27. Dezember trafen dann 10 LKW -beladen mit über 12.000 Weihnachtspaketen- in Rumänien ein. Fünf LKW fuhren direkt zu unseren Verteilpartnern, die dann sofort mit der Verteilung der Weihnachtspakete begannen. In Lokod konnten wir weitere fünf LKW in Empfang nehmen und sofort mit dem Umladen in kleinere Fahrzeuge beginnen. Die direkte Verteilung begann und die Weihnachtspakete wurden zu den Empfängern gebracht.

Diese schon sehnsüchtig erwarteten Pakete, voll mit lebenswichtigen Grundnahrungsmitteln, sind für viele in sehr bescheidenen Verhältnissen lebenden Menschen eine große Hilfe und Freude. Auch für die vielen kinderreichen Familien sowie alten und behinderten Menschen ist jedes Paket etwas ganz Besonderes. Diese umfangreiche Aktion ist nur mit ganz vielen engagierten Helfern und unseren Jugendlichen und Mitarbeitern möglich. Dazu gehören natürlich auch die ehrenamtlichen LKW-Fahrer, die sich an den Weihnachtsfeiertagen auf den langen Weg machen, um bedürftigen Menschen zu helfen und ihnen eine Freude zu bereiten. Die meisten der LKW Fahrer kommen schon viele Jahre zu uns nach Lokod und sie sind längst zu Freunden und Unterstützern geworden. Nachdem alle Pakete entladen und auch die leeren LKW aus den entfernter liegenden Verteilregionen in Lokod eintrafen, konnten bei einem gemeinsamen Abendessen in der Kantine Erfahrungen ausgetauscht werden und wir allen unseren großen DANK aussprechen. So endete ein ereignisreicher Tag.

Nach der Abfahrt der Weihnachtstrucker konnte in Lokod wieder das ganz normale Dorf- und Arbeitsleben beginnen. Besonders erfreulich war für alle dann die Geburt eines gesunden Kälbchens. Auch wir haben uns sehr gefreut so etwas mitzuerleben. Csilla, Haini und Julia erledigen seit vielen Jahren eigenverantwortlich die Stallarbeit. Sie versorgen die drei Kühe, 14 Schweine und zwei Islandpferde. Da ist der Nachwuchs im Stall immer etwas Besonderes und eine Belohnung für ihre gute Arbeit im Stall.

In der ruhigen Winterzeit ist arbeitsmäßig sonst nicht so viel Abwechslung. Zum Glück bekommen wir von einer befreundeten Organisation kostenlos Material, aus dem Putzlappen geschnitten und verkauft werden. Eine kleine zusätzliche Einnahme. Nach und nach werden alle Räume und Werkstätten aufgeräumt und von innen gründlich gereinigt, damit es im Frühjahr mit der Gartenarbeit wieder richtig losgehen kann.
Durch das frühe schöne Wetter wurden in den Folienhäusern schon die ersten Setzlinge gepflanzt. Für Lokod ist die Eigenversorgung sehr wichtig, besonders auch im Sommer, wenn Kinder- und Jugendgruppen ihre Ferienfreizeit bei uns im Jugenddorf verbringen, brauchen wir viel gesundes Gemüse, um sie alle zu versorgen. Auch die Einnahmen aus der Vermietung tragen zur Eigenfinanzierung bei.

Die Mädchen/jungen Frauen aus dem betreuten Wohnhaus haben auch im Winter ihren geregelten Tagesablauf, was sehr wichtig für sie ist. Sie gehen jeden Morgen zur Arbeit in die beschützte Werkstatt und fertigen mit viel Freude ihre Handarbeiten. Für uns sind ihre persönliche Entwicklung und die kleinen Fortschritte, die wir immer wieder feststellen, eine Überraschung und große Freude. Da ist eine Einladung von einem befreundeten Pfarrer, verbunden mit einem Ausflug an einen Vulkansee, eine willkommene Abwechslung. Gemeinsam mit unserem Projektleiter Csaba und den Betreuerinnen haben sie einen schönen Tag mit viel Freude erlebt. 

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