Die Vorgeschichte

Wie aus Hilfe ein Lebensgefühl wurde

Mit dem gewaltsamen Umsturz kamen 1989 in Rumänien viele Grausamkeiten der kommunistischen Diktatur ans Licht. Erschütternde Bilder aus rumänischen Kinderheimen gingen um die Welt. Junge Leute aus Ostdeutschland brachten Hilfsgüter und so wurden sie 1992 auf das Kinderheim Okland aufmerksam. In diesem Heim, ein ehemaliges Gefängnis, lebten zu diesem Zeitpunkt etwa 100 Kinder unter schrecklichen Bedingungen.

 

Diese jungen Leute entschieden sich spontan zu bleiben und verbesserten die Lebensumstände dieser Kinder in großem Maße.

Das Schicksal dieser Kinder, die mit 18 Jahren auf die Straße gesetzt wurden, ließ Hendrik Bartelt nicht mehr los. Er hatte die Idee, in der Nähe von Okland, ein Jugenddorf zu gründen. Die Stiftung Lokodi Ifjusagi Alapitvany (Jugenddorf Stiftung Lokod) wurde gegründet und das erste alte Haus in Lokod gekauft.

 

Elke und Herbert Flöck, die schon länger in Rumänien Hilfe geleistet hatten, begeisterten sich für dieses Projektvorhaben und sagten ihre Hilfe zu. Mit dem Aufbau des Jugenddorfes wurde begonnen.

Zwecks Einsammlung von Geld- und Sachspenden wurde in Deutschland  der gemeinnützige Verein LIA e.V. – Projekthilfe in Rumänien – gegründet.